Dienstag, März 2, 2021

In seiner Antwort auf die Bezeichnung von Samidoun als „terroristische Organisation“ durch den Kriegsverbrecher Benny Gantz, der in der Rolle des zionistischen Kriegsministers profiliert, hat das Samidoun Netzwerk für die Verteidigung der Palästinensischen Gefangenen erklärt, dass wir entschlossen sind, uns weiter für die Rechte und die Befreiung der Palästinensischen Gefangenen zu engagieren, mit mehr Organisation und Mobilisierung auf internationaler Ebene. Dies ist die letzte Erscheinung einer Verleumdungskampagne, welche das Ziel hat, die internationale Unterstützung für das Palästinensische Volk im Allgemeinen und die circa 5000 Palästinensischen Gefangenen in den zionistischen Gefängnissen im Besonderen, zum Schweigen zu bringen. Dies ist ein Angriff gegen die Palästinensische Gefangenenbewegung sowie gegen das Recht der Palästinenser, sich im Exil und in der Diaspora zu organisieren. Wir erklären, dass wir durch die zionistischen Verleumdungskampagnen weder abgeschreckt noch zum Schweigen gebracht werden.

Die zionistischen Vorwürfe bestehen aus falschen, irreführenden und unvorsichtigen Behauptungen, beginnend mit der Erwähnung eines falschen Datums bezüglich der Gründung von Samidoun (wir werden eigentlich in diesem Jahr, 2021, unseren 10. Geburtstag feiern, wie es aus unserer Webseite leicht zu entnehmen ist).

Der Palästinensische Schriftsteller Khaled Barakat hat seine Unterstützung für die Arbeit von Samidoun mehrmals geäußert und wir sind stolz darauf, seine Schriften und Gedankengänge zu teilen. Nichtsdestotrotz hat sich das zionistische komplette Ignorieren von Fakten auch zu diesem Thema deutlich gezeigt : Khaled Barakat ist nicht, und war auch nie, ein Vorsitzende oder „Hauptkoordinator“ von Samidoun.

Wir sind eine Grassroot-Organisation, welche keine bezahlte Vollzeit-Mitarbeiter hat und keine Spenden für irgendeine Organisation sammelt, außer für die Unterstützung unserer eigenen Kampagnen. Wir haben Filialen in den USA, Kanada, Deutschland, Holland, Spanien, Schweden, Brasilien und Griechenland, sowie ein Netzwerk von Mitgliedsorganisationen, darunter Collectif Palestine Vaincra in Frankreich. Das ist ein krasser Versuch, die weltweit zunehmende Mobilisierung für die Unterstützung des Palästinensischen Volkes zu stören und zu schwächen.

Wir führen unsere Arbeit in einer offenen, öffentlichen und sichtbaren Art und Weise in unserer Webseite, samidoun.net, durch und wir sind stolz darauf, für die Freiheit von Ahmad Sa’adat, Khalida Jarrar und Tausenden von Palästinensern aus diversen politischen Hintergründen, zu stehen. Die ganze zionistische Kampagne beruht auf einer Leugnung der Fakten und einem vollkommenen Realitätsverlust.
Tatsächlich scheinen die meisten aufgelisteten Punkte direkt aus der rechtsorientierten Propaganda-Organisation NGO Monitor zu stammen, die stets versucht, die Zionisten von der internationalen Rechenschaft wegen ihrer Kriegsverbrechen dadurch abzusichern, dass sie die AktivistInnen für die Menschenrechte in Palästina und in der ganzen Welt verleumdet. Die „unbegründeten Behauptungen und die sachlichen Ungenauigkeiten“ von NGO Monitor sind langjährige konstante Merkmale ihrer Verteidigung des zionistischen Apartheid, der gesetzwidrigen Ermordung, des Landraubs, der beliebigen Verhaftung, der militärischen Besatzung, der Belagerung und des Kolonialismus.

Samidoun ist eine unabhängige internationale, Arabische und Palästinensische Organisation, welche für die Befreiung von circa 5000 Palästinensischen Gefangenen in Zionistischen Gefängnissen mobilisiert. Wir stehen für den Boykott der zionistischen Entität und wir unterstützen das Recht der Palästinenser auf Widerstand gegen Besatzung, Apartheid und Unterdrückung, sowie das Recht aller Palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr zu ihren Häusern und Gemeinden. Wir stehen für ein freies Palästina, von dem Fluss bis zum Meer.

Es ist aus diesen Gründen, und lediglich aus diesen, dass das zionistische Kriegsministerium, das tägliche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit im besetzten Palästina begeht, nun die Arbeit von Samidoun Netzwerk angreift. Es ist ein zusätzlicher Versuch, Methoden der Repression und Bedrohung gegen das Palästinensische Volk und seine internationalen Verbündeten zu benutzen, im Rahmen einer von der Partei von Benny Gantz orchestrierten Propaganda des zionistischen Wahlkampfes. Es ist vor allem ein Versuch, von den ernsthaften Problemen von Hunderten von zionistischen Beamten – darunter Gantz selber – abzulenken, welche Angst vor den nächsten Schritten der Untersuchung des internationalen Strafgerichtshofs haben : dieser hat am 05 Februar 2021 angekündigt, dass die Ermittlungen über Kriegsverbrechen im besetzten Palästina zu seinem Kompetenzbereich gehören.

Darüber hinaus ist es keine Überraschung, dass dieser zionistische Angriff gerade jetzt stattfindet, ein paar Tage nachdem über 300 internationalen Organisationen entschieden haben, sich der Kampagne zur Befreiung der Palästinensischen gefangenen Studierenden anzuschließen.

Tatsächlich soll dieser Angriff nicht als eine Attacke nur gegen Samidoun betrachtet werden : stattdessen, er kommt Hand in Hand mit einer Reihe von Angriffen und Verleumdungskampagnen, welche gegen die Palästinensischen Verteidiger der Menschenrechte und diejenigen, die weltweit die Rechte der Palästinenser unterstützen – und selbst gegen die Palästinensischen Gefangenen und das ganze Palästinensische Volk. Dieselbe Verleumdung betraf mehrere internationale Organisationen, welche sich offensichtlich für die Rechte und die Freiheit des Palästinensischen Volkes engagieren. Dieser Angriff ist ein Versuch, die Palästinensischen Gefangenen zu isolieren, nicht nur hinter Gittern, sondern auch von ihrer internationalen Basis der Unterstützung und Solidarität. Ferner ist er ein Versuch, die Unterstützung für den legitimen Widerstand des Palästinensischen Volkes zum Schweigen zu bringen: ein Widerstand gegen die imperialistischen Kriege, den Oslo-Prozess und die andauernde Besatzung Palästinas.

Wir zählen unter vielen AktivistInnen und Organisationen, welche von den Zionisten angegriffen wurden – manche davon mussten einen viel höheren Preis zahlen, wie die Palästinenser, Araber und Internationalisten, die von den Zionisten inhaftiert, gefoltert und / oder ermordet wurden. Das Ziel bleibt immer dasselbe : die zunehmende internationale Unterstützung für das Palästinensische Volk und seine Frage zu schwächen.

Fast jede Organisation, jede Bewegung und sogar jede einzelne Person, die für die Freiheit des Palästinensischen Volkes steht, wird systematisch zur Zielscheibe der Angriffe der zionistischen Besatzung und ihrer Kriegsverbrecher gemacht, und wird mit Belästigung, Bedrohung und Verleumdung konfrontiert, im Rahmen von Versuchen, eine angebliche Staatsmacht zu mobilisieren, um die antikoloniale, antirassistische und für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfende Bewegung zu unterdrücken. Wir sind stolz darauf, auf der Seite von allen zu sehen, die mit solchen Verleumdungskampagnen und repressiven Angriffen konfrontiert werden – durch die Intensivierung unserer Arbeit und das Zusammenhalten in der Konfrontation mit dem zionistischen Apartheid, der Besatzung, den Kriegsverbrechen und dem Kolonialismus, sowie im entschlossenen Organisieren für die Befreiung Palästinas.

Wir rufen AktivistInnen und Organisationen dazu auf, uns im Samidoun Netzwerk anzuschließen und mit uns zu arbeiten. Kontaktiert uns unter samidoun@samidoun.net

Wir, die unten unterschreibenden Organisationen, erheben gemeinsam unsere Stimmen in einem globalen Aufruf, um die sofortige Freilassung der gefangenen Palästinensischen Studierenden zu verlangen, sowie um die Rechte der Palästinensischen Studierenden zu verteidigen, nämlich das Recht auf Bildung, das Recht auf politische Äußerung und politisches Engagement und das Recht darauf, die eigene Zukunft zu bestimmen. Die zionistische Besatzung hat die Palästinensischen Studierenden ständig angegriffen, insbesondere die Palästinensische Studentenbewegung und die Palästinensischen Studentenorganisationen mit gewalttätiger Repression und politischer Festnahme und Inhaftierung.

Wir rufen gemeinsam zur Aktion und Unterstützung der Palästinensischen Studierenden hinter Gittern auf, darunter :

  • Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen die zionistische Entität namens “Israel”, darunter die “israelischen” akademischen Institutionen, die bei den systematischen Angriffen gegen die Palästinensischen Rechte Komplizen sind.
  • Beendigung jeder militärischen und wirtschaftlichen Hilfe sowie aller militärischen Transaktionen, gemeinsamen Projekten und direkten Finanzierungen für das Regime der zionistischen Besatzung durch die Regierungen in der ganzen Welt.
  • Die Programme der “Normalisierung” herausfordern, die auf die Legitimierung der zionistischen Besatzung abzielen — dies ist ein Versuch, die Angriffe gegen die Palästinensischen Studierenden sowie ihre Kriminalisierung zu
  • Sich organisieren, um direkte Beziehungen der Solidarität mit den Palästinensischen Studierenden und der Palästinensischen Studentenbewegung aufzubauen, um sicherzustellen, dass diese von ihrer globalen Unterstützungsgemeinschaft nicht isoliert werden, trotz der Versuche der zionistischen

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Hunderte von Palästinensischen Studierenden sind routinemäßig verhaftet durch die zionistische Besatzung, insbesondere diejenigen, die Teile der Studentenorganisationen und somit im politischen Leben auf dem Campus involviert sind. Allein an der Birzeit Universität haben die Soldaten der zionistischen Besatzung circa 74 Studierenden während des akademischen Jahres 2019-2020 festgenommen. Sie gehören zu den circa 5000 Palästinensischen politischen Gefangenen, die sich in den zionistischen Gefängnissen befinden. Die Aktivitäten der Studentenorganisationen, von den Buchmessen bis zu den akademischen Veranstaltungen und studentischen Wahlen, werden von der zionistischen Besatzung kriminalisiert. Viele Studierenden wurden wegen der Teilnahme an Demonstrationen oder aufgrund von Social Media Inhalten inhaftiert.

Palästinensische Studierende wurden von der zionistischen Besatzung wegen ihrer Teilnahme an den Aktivitäten der Studentenbewegung entführt, als sie zuhause, am Arbeitsplatz oder auf dem Campus waren.

Einmal festgenommen, leiden die Palästinensischen Studierenden unter Folter während des Verhörs — die Foltermethoden beinhalten Schlafentzug, Stresspositionen, ausgestreckt auf Stühle und hängen an die Wand zu bleiben, auf die Zehenspitzen zu stehen etc. Die Studierenden werden gefesselt, geschlagen und ihre verletzten Glieder werden extra gedrückt, um mehr Schmerzen zu erzeugen.

Palästinensische Studierende leiden auch unter der sogenannten Administrativhaft — die Inhaftierung ohne Anklage noch Gerichtsverfahren, die in einem sechsmonatigen Rhythmus unendlich verlängert werden kann. Die Palästinenser verbringen routinemäßig viele Jahre im Gefängnis ohne Anklage, ohne Gerichtsverhandlung und ohne dass diese Angriffe gegen ihre Rechte herausgefordert werden. Sie können manchmal vor zionistischen Militärgerichte stehen, welche 99% der Palästinensischen Angeklagten verurteilen.

Eine der am meisten verbreiteten Anklagen lautet “Zugehörigkeit zu einer verbotenen Organisation”, was sich typischerweise auf die Studenten-Blöcke bezieht. Diese repräsentieren das vollständige Spektrum der Palästinensischen Politik. Sie organisieren Seminare, Buchmessen, Kundgebungen, Wahlen und andere Veranstaltungen auf dem Campus. Die Unterlagen der Anklagen beziehen sich oft auf diese Standard-Aktivitäten des studentischen Lebens, welche im Allgemeinen als Barometer der breiteren Palästinensischen politischen Meinung interpretiert werden.

Die Angriffe gegen die Palästinensischen Studierenden sind Angriffe gegen die Zukunft der Palästinenser. Es geht um den systematischen Versuch, die Möglichkeiten zu verhindern, dass junge Palästinenser sich mit einander organisieren, um eine gemeinsame freie Zukunft für ihr Volk zu gestalten : eine Zukunft, welche frei von Kolonialismus, Apartheid und Besatzung sein wird.

Diese Angriffe sind keine isolierte Einzelfälle, sondern systematische und kollektive Verstöße gegen die Rechte der Palästinensischen Studierenden auf Bildung, wie sie deutlich sowohl im Artikel 26 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte AEMR als auch im Artikel 13 des internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, verankert wurden. Die Angriffe und Repression gegen die Studierenden sind nur eine Facette des zionistischen Apartheid-Verbrechens gegen das Palästinensische Volk.

Wir verurteilen die Mittäterschaft der Palästinensischen Autonomiebehörde, die nicht nur unfähig war, die Palästinensischen Studierenden zu schützen, sondern sie war auch in den politischen Verhaftungen, Belästigung und Repression gegen die Studentenbewegung mitinvolviert, im Rahmen ihrer “Sicherheitskoordination” mit der zionistischen Besatzung.

Auch die Palästinensischen Studierenden im 1948 besetzten Palästina — Palästinensische Studierende in “Israel” — sind von den Angriffen und Repressionen direkt betroffen. Die dauerhafte und systematische Diskriminierung beinhaltet das Verbot von studentischen Gruppen sowie das Verhindern von Demonstrationen und Protestaktionen.

Darüber hinaus sind die Palästinensischen und die Palästina-solidarischen Studentengruppen auf internationale Ebene die Zielscheibe von Diffamierungskampagnen, Organisationsverboten und administrativen Repressionen: diese anti-Palästinensischen Bemühungen bekommen offiziell sowie inoffiziell die Unterstützung von der “israelischen” Regierung und den pro-apartheid Lobby Organisationen weltweit. Gleichzeitig werden die Rechte der studentischen Palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre besetzten Heimat Palästina mit Füßen getreten.

All diese Persekutionen werden durch die milliardenschweren Spenden, die militärischen Transaktionen und die unbeschränkte politische Unterstützung ermutigt, die die zionistische Entität von den imperialistischen Mächten bekommt, wie von den USA, Kanada, UK, EU-Staaten und Australien. Dies steht in Übereinstimmung mit der Militarisierung der Polizei in den imperialistischen Ländern sowie mit ihrer globalen Anwendung von militärischen und wirtschaftlichen Domination gegen die Völker der ganzen Welt. Die zionistische Persekution der Palästinenser spiegelt den Zustand der Repression gegen die populären Bewegungen wieder sowie gegen die marginalisierten Menschen in diesen Ländern, insbesondere die einheimischen und Black Liberation Bewegungen.

Wir können nicht und wir müssen auch nicht schweigen über die Repression gegen die Palästinensische Studentenbewegung und gegen die einzelnen Palästinensischen Studierenden hinter den zionistischen Gittern. Wir stehen auf der Seite der Palästinensischen Studierenden!

Wenn auch ihr unterschreiben möchtet, füllt bitte dieses Formular aus: http://bit.ly/palstudentsignon 

  • 100 Idee per la Pace Siena – Italy
  • Action Antifasciste Paris Banlieue
  • ADDICTED To WAR
  • AFPS 0726 (Association France Palestine Solidarité Groupe local Ardèche Drôme)
  • AFPS 63 (France)
  • AFPS Douai
  • AFPS Nord- Pas de Calais
  • AFPS Paris 14-6
  • AFPS PARIS-SUD
  • Association France Palestine Solidarité d’Albertville
  • Association France Palestine Solidarité Nîmes
  • Africa4Palestine
  • Al-Awda NY, the Palestine Right to Return Coalition
  • Al-Awda, the Palestine Right to Return Coalition
  • Alkarama Palestinian women’s movement)
  • Alliance for Global Justice
  • Alliance for Water Justice in Palestine
  • Allt åt Alla Kvinnofront
  • القطب الطلابي الديمقراطي التقدمي Al Qutob – Progressive Democratic Student Pole at Bir Zeit University
  • Al-Yudur Juventud Palestina | Al-Juzour Palestinian Youth
  • AMP-NJ
  • Anakbayan-USA
  • Anti Imperialist Action Ireland
  • Anti-Imperialist Alliance – Ottawa
  • Anti-Imperialist Alliance Youth (AIA Youth – Ottawa)
  • Anti-Imperialist Front – France (AIF)
  • Antirasistiska Akademin
  • Arbetarmakt (Workers Power) – Swedish Section of The League for the Fifth International
  • ARENE (Association des ResidEnts de NanterrE)
  • Asamblea Plaza de los Pueblos Madrid
  • Asociación Brasileña Maloka
  • Asociación Estudiantil Madrid
  • Asociación Palestina Biladi
  • Asociación Punto Feminista Alcorcón
  • Asociación Teatro de la Tierra
  • Asociación Unadikum
  • Associación Americana de Juristas
  • Association Car t’y es libre
  • Association des Universitaires pour le Respect du Droit International en Palestine (AURDIP)
  • Association Eunomia
  • Association for Investment in Popular Action Committees
  • Association Nationale des Communistes – ANC
  • Association of Palestinian Students – University of Toronto Mississauga
  • Associazione Amicizia Sardegna Palestina
  • Australia Solidarity with Latin America
  • Bathurst Street United Church
  • BAYAN Canada
  • BAYAN USA
  • BDS France Marseille
  • BDS France Montpellier
  • BDS Mexico
  • BDS Vancouver – Coast Salish Territories
  • Belgian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (BACBI)
  • Bloque Nacionalista Galego (BNG)
  • Boycott, Divest, Sanction, on CATerpillar
  • California Scholars for Academic Freedom
  • Campagne Unitaire pour la Libération de Georges Abdallah
  • Campaign to Free Ahmad Sa’adat
  • Canada Palestine Association
  • Canada Palestine Support Network (CanPalNet)
  • Canada-Philippines Solidarity for Human Rights (CPSHR)
  • Canadian BDS Coalition
  • Canadian Union of Public Employees, Local 3902 BDS Committee
  • Canadians for Justice and Peace in the Middle East (CJPME)
  • CAPJPO-EuroPalestine
  • Catholics for Justice and Peace in the Holy Land (Canada)
  • Center for Study and Preservation of Palestine
  • Centre for Counter Hegemonic Studies
  • Centro Culturale Handala Ali – مركز حنظله علي الثقافي
  • Chicago Alliance Against Racist and Political Repression
  • Claremont Students for Justice in Palestine
  • Coletivo pelos direitos no Brasil
  • Collectif 65 pour la liberation de Georges Ibrahim Abdallah
  • Collectif Judéo Arabe et Citoyen pour la Palestine
  • Collectif Palestine Vaincra
  • Collettivo Palestina Rossa
  • Comité Antifa Saint Etienne
  • Comité d’actions et de soutien aux luttes du peuple marocain
  • Comite de Liberté pour Musa Aşoğlu!
  • Comité de solidarité tunisien pour la libération de Georges Abdallah
  • Comité justice et vérité 31
  • Comité pour une Paix Juste au Proche Orient (CPJPO)
  • Committee of Anti-Imperialists in Solidarity with Iran (CASI)
  • Communist Organization of Greece (KOE)
  • Communist Party of India (Marxist-Leninst) Liberation
  • Communist Workers League
  • Comunidad Palestina de Chile
  • Confederación Intersindical Galega (CIG)
  • Confederation of Workers from Turkey in Europe – ATIK
  • Cordillera Peoples Alliance
  • CRED-GIGI
  • Cultura è Libertà, una campagna per la Palestina
  • Dallas Palestine Coalition
  • Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V.
  • Droit Solidarite
  • DSA BDS & Palestine Solidarity Working Group Steering Committee
  • East Los Angeles Revolutionary Action Party
  • Éirígí- for A New Republic
  • End the Deadly Exchange Seattle
  • Eye On Palestine Arts and Film Festival
  • Fédération Syndicale Étudiante (FSE)
  • Femmes de diverses origines/Women of Diverse Origins
  • Festiclown
  • Finnish-Arab Friendship Society, FAFS
  • FIRMES: Federación Internacional de Resistencia Migrante en España
  • Fordham SJP
  • Framåt kamrater
  • Free CUNY!
  • Free Palestine Movement
  • Freedom Road Socialist Organization
  • French Friends of the Freedom Theatre in Jenin (ATL Jénine)
  • Friends of Palestine Against Imperialism and Zionism (Filistin Dostlari)
  • Friends of Sabeel North America
  • Front Populaire France (Turquie)
  • Front Uni des Immigrations et des Quartiers Populaires de Grenoble (FUIQP 38)
  • GABRIELA Alliance of Filipino Women
  • GABRIELA BC
  • Galizan People’s Union-UPG
  • GATS
  • Giovani palestinesi d’Italia
  • Giuristi Democratici
  • GMB union z60 branch Lincoln
  • Green Mountain Solidarity With Palestine
  • Groupe Non-Violent LOUIS LECOIN
  • GUPS Aix-Marseille
  • Haldane Society of Socialist Lawyers
  • Hamilton Coalition To Stop The War
  • HRA:PI/CD3-IP (Human Rights Awareness: Palestine Israel/CD3 Israel Palestine
  • Human Rights March, Denmark
  • ILPS Commission on Children
  • Indiana Center for Middle East Peace
  • Indigenous Peoples Movement for Self-Determination and Liberation (IPMSDL)
  • Inminds Human Rights Group
  • International Action Center
  • International Association of Democratic Lawyers
  • International Jewish Anti-Zionist Network (IJAN)
  • International League of Peoples‘ Struggle – Australia Chapter
  • International League of Peoples‘ Struggle (ILPS) – Commission 10
  • International League of Peoples‘ Struggle (ILPS) – US Northeast
  • International League of Peoples‘ Struggle-US
  • International Social Movement France
  • International Solidarity Movement France
  • Internationalt Forum – Denmark
  • Int’l Committee for Peace, Justice and Dignity
  • IPNOTGlobal
  • Ireland Information Group of Sweden
  • ISM Northern California
  • Israel Palestine Task Force
  • IU-Marx Madera
  • IWA – Europe
  • Jailhouse Lawyers Speak
  • Jeune Garde Lyon
  • Jeunes Communistes de la Loire (JC42)
  • Jeunes Communistes du Bas-Rhin (France)
  • Jeunesse solidaire
  • Jewish Voice for Peace – Bay Area
  • Jewish Voice for Peace – Los Angeles
  • Jewish Voice For Peace Central Ohio
  • Jews for Palestinian Right of Return
  • Jóvenes Izquierda Unida
  • Just Peace Advocates/Mouvement Pour Une Paix Juste
  • Justice for Palestinians, Calgary
  • KAMARAD-مجموعة عمل نشريّة كاماراد/تونس
  • Kia Ora Gaza (Aotearoa New Zealand)
  • Labor for Palestine
  • Landless Workers Movement – MST
  • L’association Couserans-Palestine
  • Le Collectif Rouge Internationalistes pour la libération des prisonniers révolutionnaire (Le CRI Rouge – Paris)
  • Le Collectif Solidarité Palestine Ouest Étang de Berre
  • Le Poing Levé Mirail
  • Le poing levé Paris 8
  • League of Filipino Students
  • League of Filipino Students – Cavite State University
  • League of Filipino Students PUP
  • Letters for Palestine – Aotearoa New Zealand
  • LYNNE STEWART ORG.
  • Mar de Lumes – Comité Galego de Solidariedade Internacionalista
  • Massachusetts Peace Action
  • Melbourne Unitarian Peace Memorial Church (MUPMC)
  • الحملة الوطنية لتحرير الأسير جورج عبدالله National Campaign for the Liberation of Georges Ibrahim Abdallah
  • National Jericho Movement
  • National Lawyers Guild International Committee
  • National Students for a Democratic Society
  • National Students for Justice in Palestine
  • Netherlands Palestine Committee
  • Noi Restiamo
  • NorCal Sabeel
  • North America Nakba Tour
  • Nouveau Parti anticapitaliste (NPA, France)
  • NPA Jeunes
  • NY Boricua Resistance
  • NY4Palestine Coalition
  • Oakland Jericho
  • OPRA (Oakville Palestinian Rights Association)
  • Palestina Libre Murcia España
  • Palestinalibre.org
  • Palestine Advocacy Project
  • Palestine Network Shining Waters Region, United Church of Canada
  • Palestine Solidarity Alliance of Hunter College CUNY
  • Palestine Solidarity Committee Stuttgart, Germany
  • Palestine Solidarity Network Aotearoa
  • Palestinian and Jewish Unity (PAJU)
  • Palestinian Cultural Club at the American University of Beirut
  • Palestinian Youth Movement
  • Pallasos en Rebeldia
  • Parti des Indigènes de la République
  • Peace Alliance Winnipeg
  • Peoples Power Assemblies NYC
  • Peoples Power Assembly
  • Peoria No Ban No Wall
  • Philippines ‐ Palestine Friendship Association
  • Philippines Australia Union Link
  • PISTON
  • Plataforma Bolivariana de Solidaridad con Venezuela de Madrid
  • Plataforma Solidaria con Palestina de Valladolid
  • Plate-forme Charleroi-Palestine
  • Popular Resistance
  • Principles NOT Parties
  • Prisoners Solidarity Committee
  • Prisoners Solidarity Committee of Workers World Party
  • Progressive Lawyers Association, CHD
  • Project South
  • Red Banner Anti-Imperialist Collective
  • Release Aging People in Prison/RAPP
  • Resistance Festival – Athens, Greece
  • Resistencia Saharaui
  • Rete Romana di Solidarietà cin il Popolo Palestinese
  • Revolutionaire Eenheid
  • Rojavakommittéerna Göteborg
  • Sacramento Area Peace Action
  • Sacramento Regional Coalition for Palestinian Rights
  • Sada Movement
  • Salinlahi Alliance for Children’s Concerns
  • Samidoun Palestinian Prisoner Solidarity Network
  • Santa Feans for Justice in Palestine
  • سير وصيرورة Sayr wa Sayroura
  • SDS (Students for a Democratic Society)
  • SDSU SJP
  • Secours Rouge de Belgique
  • Secours Rouge Genève
  • Secours Rouge Montréal
  • Secours Rouge Toulouse
  • Sikhay-Marikina
  • SJP Chicago
  • SJP DePaul
  • SOAS Palestine Society
  • Socialist Action / Ligue pour l’Action socialiste
  • SODePAZ BALAMIL
  • Solidaires 09
  • Solidarity for Palestinian Human Rights UBC
  • SPHR Queen’s
  • Stand with Kashmir
  • Studenten voor Rechtvaardigheid in Palestina
  • Students Against Israeli Apartheid UofT
  • Students Against the Occupation DK
  • Students for a Democratic Society – Georgia Tech
  • Students For Justice in Palestine – San Diego State University
  • Students for Justice in Palestine at Arizona State University
  • Students for Justice in Palestine at UCLA
  • Students for Justice in Palestine at UMass Amherst
  • Students for Justice in Palestine, University of California Irvine
  • Students for Justice in Palestine, University of South Carolina
  • Students in Solidarity for Palestinian Human Rights McGill University (SPHR McGill)
  • Students Not Consumers
  • SUD Education 31-65
  • Sulong UBC
  • Temple Students for Justice in Palestine
  • The Global Campaign to Return to Palestine
  • The Palestine Solidarity Committee – Austin, Tx
  • The Rachel Corrie Foundation
  • Trawunche Madrid (Coordinación de Apoyo al Pueblo Mapuche)
  • Tunisian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (TACBI)
  • UCL (union communiste libertaire)
  • UJFP (Union Juive Française pour la paix)
  • UMass Amherst SJP
  • Union Départementale des Syndicats CNT de Haute-Garonne
  • Union départementale des syndicats CNT des Pyrénées Orientales
  • Union des Étudiant·e·s de Toulouse – UET
  • Unión de Juventudes Comunistas de España
  • Union Générale des Etudiants de Palestine – GUPS France
  • Union syndicale Solidaires
  • Unione Democratica Arabo Palestinese
  • Unitarian Universalists for Justice in the Middle East
  • Unité Communiste
  • United Methodists‘ Holy Land Task Force
  • United National Antiwar Coalition (UNAC)
  • Unity of Child Rights Advocates Against Inhumane Treatment and Neglect of Children (UNCHAIN Children)
  • University of Leicester Palestine Society
  • US Boats to Gaza
  • US Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel
  • US Palestinian Community Network
  • UW United Students Against Sweatshops
  • Vänsterpartiet Göteborg
  • Victoria Coalition Against Israeli Apartheid
  • V-SB (Vlaams Socialistische Beweging)
  • Wisconsin Bail Out The People Movement
  • Within Our Lifetime – United for Palestine
  • Women for Filipino Women and Children (WoW)
  • Workers Assembly Against Racism
  • Workers World Party
  • Yeni Demokratik Gençlik – YDG
  • Youth Against War & Racism

 

Facebook: https://www.facebook.com/events/406326383991863/
Zoom: https://us02web.zoom.us/j/84144414442

Liebe Freundinnen und Freunde, wir in Samidoun Deutschland – das Netzwerk für die Befreiung der Palästinensischen Gefangenen, laden euch zur Teilnahme an einem Meeting ein, in welchem wir über den revolutionären Weg des Gefangenen und Helden Ahmad Sa’adat diskutieren wollen, und zwar im Hinblick auf „die internationale Woche zur Solidarität mit dem Anführer Ahmad Sa’adat“. Wir wollen auch die Angriffe gegen diesen revolutionären Weg besprechen, die von den Kräften der Kapitulation und Kollaboration seit dem Beginn des Madrid-Oslo-Pfads vor drei Jahrzehnten organisiert werden.

Denn die Frage des gefangenen Anführers Ahmad Sa’adat bezieht sich nicht nur auf den zionistischen Kolonialismus, sondern auch auf die Kooperation der Palästinensischen Autonomiebehörde mit dem Feind und ihre Unterwerfung gegenüber den imperialistischen Mächten in der Welt. Wir werden in der Veranstaltung auch die unterschiedlichen Facetten des Kampfes der Palästinensischen Gefangenen in den zionistischen Gefängnissen thematisieren, insbesondere ihre Standhaftigkeit in der Konfrontation mit dem Feind und ihre Führungsrolle in Kampf der gesamten Palästinensischen Befreiungsbewegung.

An unserem Meeting nimmt Genosse Mohammed Khatib, der Koordinator vom Netzwerk Samidoun in Europa teil. Seid dabei am Freitag,29.01.2021, um 19:00 Uhr GMT+1 (Berlin) / (20:00 Uhr im besetzten Palästina), unter dem folgenden Link : https://us02web.zoom.us/j/84144414442
PS: English translation is available.

 

الصديقات والأصدقاء الأعزاء، ندعوكم في شبكة صامدون للدفاع عن الأسرى الفلسطينيين- ألمانيا إلى المشاركة في ندوة نستعرض فيها النهج النضالي الذي يمثله الأسير البطل أحمد سعدات وذلك ضمن فعاليات „أسبوع التضامن الدولي مع القائد أحمد سعدات“، لنتطرق فيها إلى ضرب النهج النضالي من قبل النهج السلمي والتنسيق الأمني الذي جلبه مسار مدريد-أوسلو والمستمر منذ ثلاث عقود، حيث لا تمثل قضية الأسير القائد أحمد سعدات قضية استعمار صهيوني فقط بل تواطئ أجهزة السلطة وخضوعها لقوى الإمبريالية العالمية. ونتحدث فيها عن نضال الأسرى الفلسطينيين في السجون الصهيونية وسطور صمودهم في وجه السّجان، ودورهم القيادي في النضال والتحرر.

يشاركنا هذه الندوة، محمد الخطيب، منسق شبكة صامدون في أوروبا، وذلك يوم الجمعة الموافق29/1/2021، في تمام الساعة 7:00 مساءً بتوقيت برلين وفي الساعة 8:00 مساءً بتوقيت فلسطين المحتلة، وذلك عبر الرابط: https://us02web.zoom.us/j/84144414442

PS: English translation is available.

Samidoun Deutschland invites all to participate in an event to discuss the revolutionary path of struggle represented by the imprisoned Palestinian leader Ahmad Sa’adat, as part of the international week of solidarity to free Ahmad Sa’adat. We also plan to discuss the attacks against this revolutionary path organized by the forces of surrender and collaboration since the beginning of the Madrid-Oslo path three decades ago. Because the case of Ahmad Sa’adat does not only implicate Zionist colonialism, but also on the cooperation of the Palestinian Authority with the enemy and its submission to the imperialist powers in the world. In the event we will also address the different facets of the struggle of the Palestinian prisoners in the Zionist prisons, in particular their steadfastness in confrontation and their leadership role in the struggle of the entire Palestinian liberation movement.

Comrade Mohammed Khatib, the coordinator of the Samidoun network in Europe, is attending our meeting. Be there on Friday, January 29th, 2021 at 7:00 p.m. GMT + 1 (Berlin) / (8:00 p.m. in occupied Palestine), under the following link: https://us02web.zoom.us/j/84144414442

This event will take place in Arabic, English translation is available.

Während der Woche der Solidarität mit Commander Ahmed Saadat, die vom Samidoun-Netzwerk für Solidarität mit palästinensischen Gefangenen ins Leben gerufen wurde, veranstaltete das Netzwerk mehrere Medienveranstaltungen, politische Seminare und Solidaritätstreffen mit dem Genossen Ahmed Saadat, der gesamten nationalen Bewegung, in den Gefängnissen des zionistischen Feindes und dem Genossen George Abdullah in den Gefängnissen des kolonialen Frankreich gefangen gehalten wurde.

Heute hat eine Gruppe junger Leute aus dem Samidoun-Netzwerk in Berlin Medienaktivitäten auf den Straßen und in den beliebten Stadtvierteln sowie in den Siedlungen arabischer und palästinensischer Einwanderer und Flüchtlinge durchgeführt.

Ein Mitglied des Netzwerks in Berlin kommentierte die Aktivität wie folgt: „Wir haben diese Aktivität als Samidoun Deutschland in Berlin als Teil der Woche der Solidarität mit dem Führer Ahmed Saadat und mit der in den Gefängnissen des zionistischen Feindes gefangenen nationalen Bewegung sowie im Rahmen der Aktivitäten zur Ankündigung des Starts des Samidoun-Netzwerks in Deutschland gestartet. Heute glaubt man an das Recht auf vollständige und bedingungslose Freiheit für alle Gefangenen und Häftlinge in den Gefängnissen des besetzten Palästina und der reaktionären und imperialistischen Welt. Wir sind uns der Bedeutung harter Arbeit und des Strebens nach Befreiung der Gefangenen aus den Gefängnissen der zionistischen Besatzung bewusst. Die palästinensischen Gefangenen sind ein wesentlicher Bestandteil des globalen Widerstands gegen Kolonialismus, Besatzung und Unterdrückung.

„Von den Gefängnissen in Palästina bis nach Frankreich, wo sitzt unser standhafte Genosse George Abdallah, in Europa für unsere türkischen und kurdischen Genossinnen, unsere Genossinnen und genossen in Europa, in den Vereinigten Staaten und auf den Philippinen, sowie in den Gefängnissen der arabischen Regime , senden wir unsere Botschaft, dass die Freiheit definitiv kommen wird .

„Von Berlin aus bekräftigen wir als palästinensische und arabische Jugendliche in der Diaspora und in den Ländern der Vertreibung, dass es wichtig ist, heute als eine Organisation zusammenzuarbeiten, um die Sache Palästinas aufzugreifen und bis zur Befreiung zusammenzuarbeiten und vom Meer bis zum Fluss in das befreite Palästina zurückzukehren.“

Die Aktivitäten dieser Woche werden in mehreren Städten auf der ganzen Welt bis zum dreiundzwanzigsten Januar fortgesetzt, da das Samidoun-Netzwerk bestätigt, dass sich die diesjährigen Aktivitäten auf den Ansatz des Genossen Ahmed Saadat in Bezug auf Standhaftigkeit und Widerstand sowie auf den Ansatz konzentrieren, eine einheitliche nationale Front aufzubauen, um das palästinensische nationale Projekt bis zur Rückkehr fortzusetzen.

Samidoun Deutschland hat heute am jährlichen Marsch zum Gedenken an die internationalistischen revolutionären Kämpfer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht teilgenommen.

Wir haben durch Berliner Straßen gegen die imperialistischen und kolonialen Kräfte marschiert. Unsere Plakaten riefen für die Freiheit palästinensischer Gefangenen und die Freiheit von George Abdullah, der zurzeit im französischen Gefängnis festgehalten ist.

In unserem Redebeitrag haben wir alle Revolutionäre dazu aufgefordert, den palästinensischen Kampf, die Freiheit Palästinas vom Fluss zum Meer und den Kampf aller revolutionärer Bewegungen gegen Besatzung, Imperialismus, zu unterstützen.

9. Januar, Frankfurt – Heute, waren wir mit Free Palestine FFM in Frankfurt bei der Kundgebung anlässlich des 102. Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht:

„Luxemburg & Liebknecht waren klare Gegner des Imperialismus und verbrachten wegen ihrer revolutionären Arbeit beide Zeit im Gefängnis.

So haben wir heute nicht nur ihrer emanzipatorischen, anti-imperialistischen Legende gedacht sondern auch allen weltweiten und besonders palästinensischen politischen Gefangenen, die wegen ihrer revolutionären , emanzipatorischen Arbeit in illegitime Kerker gesperrt werden.

So auch Ahmad Sa‘adat, der als politischer Gefangener seit 2008 eine 30 jährige Freiheitsstrafe absitzt in einem Gefängnis des Besatzungsstaates.

Ein anderes prägender Fall ist der von Mumia Abu-Jamal, der seit fast 40 Jahren als politischer Gefangener in der Siedlungskolonie der USA hinter Gittern ist. Diese Strafen, die von imperialistischen Staaten durchgesetzt wurden, sind völlig illegitim!

Lasst uns unsere Kämpfe vereinen — free Ahmad Sa’adat, free George Abdallah & free Mumia Abu-Jamal und alle anderen politischen Gefangenen! Gegen Besatzung, Imperialismus und Ausbeutung überall. Keine/r von uns ist frei, bis wir alle frei sind!“

Samidoun Deutschland lädt euch ein, am jährlichen Marsch zum Gedenken an die internationalistischen Revolutionären Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht teilzunehmen und zu mobilisieren.

Bitte bringt palästinensische Flaggen mit und nehmt an der internationalistischen Block teil. Für den Kampf des palästinensischen Volkes gegen zionistischen Faschismus, für die Rückkehr und die Freiheit, erscheint morgen zahlreich in den Straßen von Berlin!

Am Sonntag, den 10.01.2020 um 10 Uhr.

Der Marsch startet am U-Frankfurter Tor,
er geht weiter auf der Frankfurter Allee – Alte Frankfurter Alle – Gudrunstraße
bis Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde.

Wir, die unten unterschreibenden Gruppen, möchten hiermit unsere totale Solidarität mit der Gruppe Palästina Antikolonial deutlich zum Ausdruck bringen, nachdem die in Deutschland bekannte anti- Palästinensische Repression versucht hat, ihre legitime studentische und politische Arbeit an der Universität Münster einzuschränken. Dies geschah durch einen vom AStA formulierten Antisemitismus-Vorwurf: eine beliebte pro-zionistische Praxis, um pro-Palästinensische Arbeit anzugreifen und dabei gleichzeitig den eigenen Antisemitismus zu verdecken.

Nicht nur in voller Übereinstimmung mit dem reaktionären Anti-BDS-Beschluss des Bundestages, sondern auch in einer unreflektierten und armseligen Annahme der Logik der imperialistischen „Terror-Listen,“ entscheidet der AStA-Münster, dass der Name Palästina Antikolonial zu einer Liste der „antisemitischen Gruppen“ gehören muss. Dies ist ein Angriff, der sich nicht nur gegen Palästina Antikolonial richtet, sondern auch gegen alle palästinensischen Studierenden in Deutschland.

Wir fordern alle freien, emanzipatorischen und antirassistischen Stimmen auf, sich uns anzuschließen und diese Erklärung zu unterzeichnen. Wir lehnen diesen Vorwurf kategorisch ab, verlangen eine sofortige Entschuldigung des AStAs wegen dieses Fehlers und warnen davor, die rassistische anti-Palästinensische Repression an den deutschen Universitäten zu tolerieren.

From the left: Samidoun Deutschland (Germany), Palästina Antikolonial (Germany), Zusammen kämpfen Magdeburg (Germany), Volksrat der Suryoye in Europa (Germany), Free Palestine Movement FFM (Germany), Studis gegen rechte hetze (Germany), Antifa Jugend Augsburg (Germany), Internationale Jugendgruppe Siegen (Germany), Das Palästina Portal (Germany), Institut für Palästinakunde e.V. (Germany), Palästina spricht NRW (Germany), Rote Jugend Schwaben(Germany), Duisburger Netzwerk gegen Rechts (Germany), Samidoun Palestinian Prisoner Solidarity Network (international), Palestinian Youth Movement (US),  Al-Awda – the Palestine Right to Return Coalition (US), Within Our Lifetime – United for Palestine (US), Alkarama Palestinian Women’s Mobilization (Spain), US Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel (US), Collectif Palestine Vaincra (France), International Solidarity Movement (ISM) Northern California, Canada Palestine Association (Canada),  Students Against Israeli Apartheid – University of Toronto (Canada), Palestine Solidarity Collective at York University (US), National Students for Justice in Palestine (US) – National SJP (US), Internationalt Forum – Middle East Group (Denmark),  Dar al Janub – Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative (Austria), McGill Students in Solidarity for Palestinian Human Rights (Canada), University of Waterloo Students for Palestinian Rights (Canada), Solidarity for Palestinian Human Rights – University of British Columbia (Canada), Laurier Palestinian Students Association (Canada), Yeni Demokratik Gençlik YDG (Germany), Solidarity for Palestinian Human Rights – SPHR Queen’s University (Canada), Atik – Confederation of workers from Turkey in Europe (European), Revolutionaire Eenheid (Netherlands), Palästina Spricht (Germany), Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen (Germany), Queerproletariatet (Sweden)

 

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Von Samidoun Deutschland:

Freiheit für Dr. Issam Hijjawi Bassalat!!!
أطلقوا سراح د. عصام حجاوي بصلات !!!

Dr. Issam Hijjawi Bassalat (62) ist ein Palästinensischer Arzt, der seit 2010 in Edinburgh, Schottland, lebt. Der Vater von vier Kindern ist ein bekannter und respektierter Militant der Palästinensischen Frage und war Vorsitzende der Vereinigung der Palästinensischen Gemeinden (heute Scottish Palestinian Society). Zur Zeit ist er aber ein politischer Gefangene im Maghaberry Gefängnis im Norden von Irland. Der britische Geheimdienst MI5 hat ihn mit Saoradh in Verbindung gebracht, einer irischen republikanischen sozialistischen Partei, welche gegen den britischen Kolonialismus und für die Einheit und Freiheit Irlands kämpft.

Dr. Issam Hijjawi Bassalat wurde am 22. August 2020 am Flughafen Heathrow zusammen mit neun Mitglieder von Saoradh festgenommen.

Im Maghaberry Gefängnis wurde sein Gesundheitszustand immer kritischer : denn zu den gesundheitlichen Problemen, worunter er schon vor der Verhaftung leidet, konnte er weder seine notwendigen Medikamente rechtzeitig nehmen noch die erforderlichen Behandlungen bekommen.
Die Bedingungen der Inhaftierung und die medizinische Fahrlässigkeit der Autoritäten, die als kombinierte Arten der Folterung zu betrachten sind, müssen immer noch andauern, da die bisherigen juristischen Versuche zu seiner Freilassung erfolglos waren. Während der wochenlangen Isolierung ab Mitte September, hatte Dr. Issam nur sehr selten die Möglichkeit zu laufen und die für seine orthopädischen Probleme benötigten körperlichen Bewegungen zu üben. Dies führte zu einer erheblichen Verschlechterung seiner Situation und die Schmerzen wurden derart unerträglich, dass er für die Beendigung der Isolierung einen Hungerstreik anfangen musste, wobei 50 republikanische Gefangenen ihn unterstützt haben.

Sogar nachdem er vorgeschlagen hat, für den Besuch eines Neurologisten selber zu zahlen, wurde die systematische medizinische Fahrlässigkeit der britischen Behörden weiter voran getrieben, in einem krassen Kontrast zu allen internationalen Regelungen und Gesetzen bezüglich des Verbots der Folter und der unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung, wie sie z.B. unter Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention zu lesen sind.

Freiheit für Dr. Issam Hijjawi Bassalat!
Freiheit für die republikanischen Gefangenen!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Samidoun Deutschland: https://www.facebook.com/104266041492648/posts/155579539694631/

Im Samidoun-Netzwerk zur Verteidigung von Gefangenen kündigen wir den Start der Internationalen Woche der Solidarität mit Kommandant Ahmed Saadat vom 15. zum 23. Januar 2021 an, die mit dem Jahrestag seiner Entführung durch die Sicherheitskoordinierungsdienste in Ramallah zusammenfällt.

Wir fordern alle auf, die sich für Palästina und Gerechtigkeit einsetzen, sich dieser internationalen Woche anzuschließen und auf die Freilassung des Generalsekretärs der Volksfront für die Befreiung Palästinas, des Kommandanten Saadat und aller palästinensischen Gefangenen zu drängen.

Die Ankündigung dieser Woche der Solidarität mit dem palästinensischen und internationalen Befreiungskämpfer Ahmed Saadat fällt mit dem Jahrestag des zionistischen Angriffs auf den Gazastreifen im selben Jahr zusammen.

Die palästinensische Autonomiebehörde entführten Saadat und seine Genossen unter falschen Vorwänden und sperrten sie vier Jahre lang ein, bevor die zionistische Besatzung das Jericho-Gefängnis angriff.

Wir weisen auf, dass das, was gegen den Befreiungskämpfer Saadat und seine Kameraden geschah, „eine der verheerenden Folgen für das palästinensische Volk von dem Weg „Madrid-Oslo“ und die Errichtung von der sogenannten Palästinensischen Autonomiebehörde durch den sogenannten Friedensprozess darstellt, der in Wirklichkeit ein Projekt zur Liquidierung Palästinas war.“

Wir bestätigen, dass Kommander Saadat und seine Genossen während ihrer Inhaftierung im Jericho-Gefängnis unter amerikanischer und britischer Bewachung festgenommen wurden, was auf die direkte Beteiligung der Vereinigten Staaten und Großbritanniens an ihrer Inhaftierung hinweist, was in diesem Fall internationale Maßnahmen erforderlich macht.

Wir berichten während dieser internationalen Woche: „Es wird eine breite Kampagne gegen die Normalisierung im Jahr 2021 geben, die die zionistische Einheit delegitimiert, die Boykottkampagnen dafür verstärkt und den Druck auf die Freilassung von Gefangenen ausübt, die immer noch in einigen internationalen Gefängnissen festgehalten werden, insbesondere dem internationalen arabischen Kämpfer George Abdullah, der seit mehr als 36 Jahren in Frankreich inhaftiert ist .Trotz der Entscheidung, ihn seit 1999 freizulassen, zusätzlich zur Forderung nach Freilassung von Saadat und allen Gefangenen.

Wir fordern alle freien Menschen der Welt auf, die mit dem palästinensischen Volk und der Frage der Gefangenen solidarisch sind, „an dieser internationalen Woche teilzunehmen, indem sie verschiedene Protest- und aktivitäten auf öffentlichen Plätzen oder durch Videobotschaften, Bilder und Slogans organisieren“.