Neue Schande: Die zionistische Besatzung verweigert vorzeitige Freilassung für Khalida Jarrar – werdet aktiv und fordert ihre Freiheit!

Palästinensische Anwälte berichteten am Montag, den 12. Juli, dass die zionistische Besatzung ihren Rechtsantrag auf vorzeitige Freilassung der inhaftierten palästinensischen Revolutionärin und ehemaligen Abgeordneten des Palästinensischen Legislativrats Khalida Jarrar abgelehnt hat, damit sie an der Beerdigung ihrer Tochter Suha Jarrar teilnehmen kann, die am Sonntag in Ramallah verstorben ist.

Die zionistische Besatzung will Khalida Jarrar sogar dieses grundlegende menschliche Bedürfnis verwehren, ihre Tochter ein letztes Mal zu sehen. Sie ist wegen politischer Anklagen inhaftiert und hat nur noch zwei Monate verbleibende Haftzeit, die ihr von einem illegitimen zionistischen Militärgericht wegen ihrer öffentlichen Aktivitäten und ihres Eintretens für die palästinensische Befreiung auferlegt wurde.

Sofortige Aktionen:

Dieser jüngste Angriff auf Jarrar und ihre Familie kam, als Tausende von Menschen auf der ganzen Welt eine Petition unterzeichneten, ihre Regierungen zum Handeln aufforderten und ihre Empörung über die anhaltende Repression gegen Khalida Jarrar und ihre Familie zum Ausdruck brachten, selbst in einem Moment großer Tragik. Suha Jarrar, 30, war eine engagierte palästinensische Menschenrechtsverteidigerin, die mit Al-Haq zusammenarbeitete und in der ganzen Welt Vorträge hielt, um die Rechte und die Freiheit der Palästinenser:innen zu verteidigen und aufrechtzuerhalten.

Im besetzten Palästina ’48 und im besetzten Westjordanland versammelten sich Demonstranten vor dem Damon-Gefängnis – wo Khalida Jarrar inhaftiert ist – und dem Ofer-Gefängnis und forderten ihre Freiheit. Sie wurden von zionistischen Besatzungstruppen mit Tränengas und Blendgranaten angegriffen. Sie forderten, dass eine Mutter an der Beerdigung ihrer Tochter teilnimmt.

In Gaza-Stadt organisierte die Volksfront für die Befreiung Palästinas einen Protest vor dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes und forderte Maßnahmen, um Jarrars Freilassung sicherzustellen. Vertreter aller palästinensischen Fraktionen und Organisationen zur Unterstützung der Gefangenen schlossen sich dem Protest an, und das palästinensische Kind Nadine Abdel Latif sprach auf Englisch und forderte, dass Khalida frei sein müsse, um von ihrer geliebten Tochter Abschied nehmen zu können.

Suha Jarrar soll am Dienstagnachmittag, den 13. Juli, mit einem Trauerzug vom Haus der Familie in Ramallah zur Al-Ain Moschee in Al-Bireh und dann zum Friedhof in Ramallah beigesetzt werden.

Palästinensischen Gefangenen werden routinemäßig eine vorzeitige Entlassung oder sogar Freigang verweigert, um an den Beerdigungen ihrer Familienmitglieder und Verwandten teilzunehmen, ebenso werden ihnen Familienbesuche bei ihren lebenden Verwandten verwehrt. Im Gegenteil, „israelisch“-jüdische kriminelle Gefangene (im Gegensatz zu „Sicherheitsgefangenen“, dem Begriff, den die zionistische Besatzung für palästinensische politische Gefangene verwendet) erhalten routinemäßig Hafturlaub und vorzeitige Entlassung, um an Beerdigungen teilzunehmen oder ihre Familien zu besuchen.

 

Wir fordern alle Unterstützer Palästinas auf, den internationalen Aufruf zur Forderung der Freiheit für Khalida Jarrar zu verstärken und zu intensivieren.

Macht mit:

Unterschreibt und teilt die Petition!

Wir urgieren alle Unterstützer Palästinas auf, die Petition zu unterzeichnen, um die sofortige Freilassung von Khalida Jarrar zu fordern:

https://www.change.org/p/human-rights-campaign-%D8%A7%D9%84%D8%AD%D8%B1%D9%8A%D8%A9-%D9%84%D8%AE%D8%A7%D9%84%D8%AF%D8%A9-%D8%AC%D8%B1%D8%A7%D8%B1

Diese Petition richtet sich an die Vereinten Nationen und fordert Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International auf, sich für die sofortige Freilassung von Khalida einzusetzen.

Beteiligt euch an der Social Media-Kampagne

Postet mit dem Hashtag #FreeKhalidaJarrar und schließt euch Palästinensern:innen und Unterstützer der Gerechtigkeit auf der ganzen Welt an!

Protestiert vor der Botschaft oder Konsulat des zionistischen Regimes in eurem Land!

Schließt euch den vielen Protesten an, die auf der ganzen Welt stattfinden – konfrontiert, isoliert und belagert die zionistische Botschaft oder das Konsulat in eurer Stadt. Macht es deutlich, dass ihr mit Palästina seid! Schickt uns eure Veranstaltungen an samidoun@samidoun.net.

Geht auf die Straße: Organisiert einen Protest in Solidarität mit Palästina!

Hunderttausende – Millionen von Menschen – auf der ganzen Welt haben in der vergangenen Woche mit Palästina, das palästinensiche Volk und seiner Befreiung marschiert und protestiert. Euer Protest und eure Organisation sind auch der Schlüssel, um die Kampagne zur Befreiung Khalidas hervorzuheben!  Geht auf die Straße und beteiligt euch an den Aktionen auf unserer vollständigen Veranstaltungsliste, die ständig aktualisiert wird, wenn neue Aktionen angekündigt werden! Organisiert eure eigene, wenn es in eurer Gegend keine gibt, und schickt uns eure Veranstaltungen an samidoun@samidoun.net.

Boykottiert die zionistische Besatzung!

Die internationale, arabische und palästinensische Kampagne zum Boykott der zionistischen Besatzung kann in dieser kritischen Zeit eine wichtige Rolle spielen. Lokale Boykottgruppen können protestieren und zionistische Produkte und Lebensmittel kennzeichnen. Während des Ramadans werden zionistische Datteln von gestohlenem palästinensischem Land in der ganzen Welt vermarktet, während die zionistische Besatzung versucht, Palästinenser:innen aus Jerusalem zu vertreiben, Häuser abzureißen und Tausende weitere zu inhaftieren. Indem ihr euch am Boykott der zionistischen Besatzung beteiligt, könnt ihr direkt helfen, der Wirtschaft des Siedlerkolonialismus einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Fordert eure Regierung auf, die zionistische Besatzung zu sanktionieren!

Der rassistische, siedler-koloniale zionistische Besatzung und ihre Kriegsverbrechen gegen das palästinensische Volk werden durch die über 3,8 Milliarden Dollar, die die zionistische Besatzung jedes Jahr von den Vereinigten Staaten erhält, ermöglicht und umfassend unterstützt – direkt zur Unterstützung des zionisrischen Besatzungsmilitärs, das Kinder, Frauen, Männer und Ältere im gesamten besetzten Palästina tötet. Von Kanada über Australien bis hin zur Europäischen Union unterstützen westliche Regierungen und imperialistische Mächte die zionistische Besatzung laufend diplomatisch, politisch und wirtschaftlich und verkaufen dem Siedlerkolonialstaat Waffen im Wert von Milliarden von Dollar. Gleichzeitig kaufen sie auch Waffen im Wert von Milliarden von Dollar von der zionistischen Besatzung. Regierungen, die mit imperialistischen Mächten im Bunde stehen, wie auf den Philippinen, in Brasilien, Indien und anderswo, kaufen ebenfalls Waffen und „Sicherheits“-Dienste – alle „kampferprobt“ an der palästinensischen Bevölkerung. Ruft eure Repräsentanten, Abgeordneten, politischen Beamten an und fordert eure Regierung auf, die zionistische Besatzung jetzt zu sanktionieren, alle Hilfen abzuschneiden, ihre Botschafter auszuweisen und den Kauf und Verkauf von Waffen zu stoppen!

Poster und Ressourcen